{"id":3751,"date":"2018-03-01T22:30:52","date_gmt":"2018-03-01T21:30:52","guid":{"rendered":"http:\/\/progress-foundation.nexline.ch\/?p=3751"},"modified":"2021-07-13T00:30:46","modified_gmt":"2021-07-12T22:30:46","slug":"data-to-the-people-befreiung-aus-der-digitalen-leibeigenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pf.annen.ch\/en\/2018\/03\/01\/data-to-the-people-befreiung-aus-der-digitalen-leibeigenschaft\/","title":{"rendered":"Data to the people \u2013 Befreiung aus der digitalen Leibeigenschaft"},"content":{"rendered":"<p>Heutzutage werden \u00fcberall Daten von uns gesammelt. Von grossen Unternehmen wie Facebook oder Google, aber auch von Versicherungsgesellschaften, Telekommunikationsunternehmen oder Online-H\u00e4ndlern. Wenn wir im Internet etwas suchen, dann scheint dies zun\u00e4chst kostenlos zu sein, doch das stimmt nicht: Wir bezahlen mit unseren Daten, die dann gespeichert und mit Algorithmen verarbeitet werden. Dadurch lassen sich mehr oder weniger genaue Pers\u00f6nlichkeitsprofile von Menschen erstellen, Vorlieben eruieren oder ungesundes Verhalten dokumentieren. Ernst Hafen und Mathis Brauchbar sprechen von einer \u00abdigitalen Leibeigenschaft\u00bb, weil die Daten nicht den B\u00fcrgern geh\u00f6ren, sondern irgendwo an fremden Orten auf irgendwelchen Servern gespeichert sind und durch intransparente Algorithmen weiterverarbeitet werden. Dies ist ein schwerwiegendes Problem, weil damit die Bev\u00f6lkerung kontrolliert, \u00fcberwacht, bevormundet und ihrer pers\u00f6nlichen Freiheit eingeschr\u00e4nkt werden kann.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung des Problems muss daher lauten: Die B\u00fcrger m\u00fcssen ihre eigenen Daten kontrollieren k\u00f6nnen. Die Aufbewahrung sollte gem\u00e4ss Hafen und Brauchbar nach demokratischen Prinzipien, Gemeinn\u00fctzigkeit, Transparenz und Datensicherheit ausgerichtet sein. Dazu schlagen sie die Gr\u00fcndung von Datengenossenschaften vor, die als Aufbewahrungsort der von der Bev\u00f6lkerung produzierten Daten dienen und den Datenquellen (also den B\u00fcrgern) Zugriff und Verwaltungsm\u00f6glichkeit bieten. Indem die B\u00fcrger sich zu solchen Genossenschaften zusammenschliessen, erringen sie nicht nur wieder die Hoheit \u00fcber ihre Daten und die Kontrolle dar\u00fcber, wer diese Daten wie verwenden darf. Durch solche Datengenossenschaften wird auch ein grosser Datenpool geschaffen, durch den \u00f6konomischen Mehrwert generiert werden kann (z.B. durch die freiwillige Freigabe von Daten zu Forschungszwecken). Einnahmen aus der Analyse der Daten werden der Genossenschaft gutgeschrieben, wodurch deren Finanzierung sichergestellt werden kann.<\/p>\n<p><i class=\"fa fa-file-pdf-o\" aria-hidden=\"true\"><\/i> <a href=\"https:\/\/pf.annen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Hafen_Brauchbar-min.pdf\">Data to the people \u2013 Befreiung aus der digitalen Leibeigenschaft<\/a><\/p>\n<p><strong>BUCH<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pf.annen.ch\/publikationen\/buecher\/total-data-total-control\/\">Total Data &#8211; Total Control<\/a>  (NZZ Libro) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heutzutage werden \u00fcberall Daten von uns gesammelt. Von grossen Unternehmen wie Facebook oder Google, aber auch von Versicherungsgesellschaften, Telekommunikationsunternehmen oder Online-H\u00e4ndlern. 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