{"id":3758,"date":"2017-11-30T00:36:25","date_gmt":"2017-11-29T23:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/progress-foundation.nexline.ch\/?p=3758"},"modified":"2021-07-13T00:44:02","modified_gmt":"2021-07-12T22:44:02","slug":"schulden-sind-gut-zu-hohe-schulden-sind-schlecht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pf.annen.ch\/en\/2017\/11\/30\/schulden-sind-gut-zu-hohe-schulden-sind-schlecht-2\/","title":{"rendered":"Schulden sind gut, zu hohe Schulden sind schlecht"},"content":{"rendered":"<p>n der NZZ erschien k\u00fcrzlich ein Artikel \u00fcber die international steigenden Staatsschulden, der u.a. von dem von der Progress Foundation organisierten Workshop \u201eDebt and Freedom\u201c im Fr\u00fchjahr inspiriert wurde. Claudia Aebersold Szalay streicht die Bedeutung von Schulden hervor: Durch Kreditvergabe kann sonst ungenutztes Kapital dorthin gelangen, wo es ben\u00f6tigt wird. Auf diese Weise tragen Kredite in einer Marktwirtschaft zur Steigerung der Wohlfahrt bei. Grundlage eines funktionierenden Kreditwesens sind Vertrauen und Reputation. Der Gl\u00e4ubiger muss die Sicherheit haben, dass ihm der Schuldner die geliehenen Mittel zur\u00fcckerstattet. Es sollte daher im Interesse aller liegen, dieses Vertrauen nicht zu besch\u00e4digen. Doch in den letzten Jahren sind die Staatsschulden in besorgniserregendem Ausmass gestiegen. Wenn Staaten ihre Schulden nicht mehr zur\u00fcckzahlen k\u00f6nnen, destabilisiert dies die Volkswirtschaft und den Kreditmarkt. Leider zeitigen weder die Aussicht auf tempor\u00e4ren Ausschluss vom Kapitalmarkt noch daraus folgende innenpolitische Machtumw\u00e4lzungen grosse abschreckende Wirkung. Die H\u00fcter der Staatsfinanzen setzen ihre liederliche Finanzpolitik oft schon rasch wieder fort und k\u00f6nnen schon kurze Zeit nach einem Bankrott wieder Kredite aufnehmen. Dazu kommt, dass Politiker in demokratischen Systemen keinen Anreiz haben, sparsam zu sein: In den meisten F\u00e4llen m\u00fcssen die Nachfolger das Debakel ausbaden, das die Vorg\u00e4nger verursacht haben. Die beste L\u00f6sung zur Verhinderung staatlicher \u00dcberschuldung liegt in der Selbstbeschr\u00e4nkung. Eine Schuldenbremse, wie sie die Schweiz kennt, ist ein solches Mittel, um die Staatsverschuldung nicht zu hoch werden zu lassen.<\/p>\n<p><strong>WORKSHOP<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pf.annen.ch\/2017\/05\/11\/24-workshop-debt-and-freedom\/\">24. Workshop &#8211; Debt and Freedom<\/a><\/p>\n<p><strong>IN DEN MEDIEN<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pf.annen.ch\/2017\/11\/04\/schulden-sind-gut-zu-hohe-schulden-sind-schlecht\/\">Schulden sind gut, zu hohe Schulden sind schlecht<\/a><br \/>\n<em>Claudia Aebersold Szalay, Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 04.11.2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>n der NZZ erschien k\u00fcrzlich ein Artikel \u00fcber die international steigenden Staatsschulden, der u.a. von dem von der Progress Foundation organisierten Workshop \u201eDebt and Freedom\u201c im Fr\u00fchjahr inspiriert wurde. Claudia Aebersold Szalay streicht die Bedeutung von Schulden hervor: Durch Kreditvergabe kann sonst ungenutztes Kapital dorthin gelangen, wo es ben\u00f6tigt wird. 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