{"id":639,"date":"2018-04-24T19:58:39","date_gmt":"2018-04-24T17:58:39","guid":{"rendered":"http:\/\/progress-foundation.nexline.ch\/?p=639"},"modified":"2021-07-12T21:42:25","modified_gmt":"2021-07-12T19:42:25","slug":"die-schweiz-fuer-die-ganze-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pf.annen.ch\/en\/2018\/04\/24\/die-schweiz-fuer-die-ganze-welt\/","title":{"rendered":"Die Schweiz f\u00fcr die ganze Welt"},"content":{"rendered":"<p>(NZZ \u2013 REFLEXE &#8211; Dienstag, 24. April 2018, Seite 36)         <\/p>\n<h2>Debatte um Zuwanderung<\/h2>\n<p><em>Gerald Hosp<\/em> \u00b7 Warum ist die Schweizer Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Personenfreiz\u00fcgigkeit zwischen den Schweizer Kantonen, w\u00e4hrend die Personenfreiz\u00fcgigkeit innerhalb der EU (und zwischen der Schweiz und der EU) umstritten ist? Gleichzeitig setzen sich selbst die gr\u00f6ssten Bef\u00fcrworter der Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU nicht f\u00fcr offene Grenzen f\u00fcr Arbeitskr\u00e4fte aus afrikanischen oder asiatischen Staaten oder aus der ganzen Welt ein. Wie ist das zu verstehen? Diese Frage stellte sich Reiner Eichenberger, \u00d6konomieprofessor an der Universit\u00e4t Freiburg, an einer <a href=\"https:\/\/pf.annen.ch\/veranstaltungen\/economic-conferences-und-andere-anlaesse\/freier-personenverkehr-ausdruck-der-freiheit\/\">Veranstaltung<\/a> der Progress Foundation.    <\/p>\n<p>Dass der quirlige Akademiker auch eine Antwort auf die selbst gestellte Frage hat, ist wenig verwunderlich: Es kommt auf die Symmetrie an. Wenn die Zuwanderung nicht nur eine Richtung kennt, wird Migration eher akzeptiert. Der Schl\u00fcssel zu gleichen Zu- und Abwanderungsstr\u00f6men liegt laut Eichenberger in einer \u00e4hnlichen Leistungsf\u00e4higkeit der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Institutionen. Aus einem \u00f6konomischen Gleichgewichtsgedanken heraus gleichen sich bei offenen Grenzen die Niveaus zweier L\u00e4nder an. Dabei gibt es zwei Wege: Das eine Land senkt das Niveau, oder das andere hebt es.    <\/p>\n<p>Eine Schlussfolgerung daraus ist, mitzuhelfen, die Lebensqualit\u00e4t anderswo zu erh\u00f6hen. Eichenberger stellt sich den Export Schweizer institutioneller Wertarbeit durch in Afrika verteilte freie Stadtstaaten sowie die Umwandlung von Fl\u00fcchtlingslagern in solche Kleinstaaten vor; f\u00fcr andere ist es Anlass, die (bisher offenbar wenig wirkungsvolle) Entwicklungshilfe zu steigern. Eine Crux der Sache ist, dass sich positive Gleichgewichte nicht \u00fcber Nacht einstellen. Eine Hoffnung Eichenbergers gilt es zu unterst\u00fctzen: Derzeit sei die gr\u00f6sste Hitze in der Debatte nach der Umsetzung des Referendumsentscheids zur Personenfreiz\u00fcgigkeit und nach dem H\u00f6hepunkt der Fl\u00fcchtlingskrise abgek\u00fchlt. Jetzt ist die Zeit, mit klarem Kopf \u00fcber Migration zu diskutieren.<\/p>\n<p><i class=\"fa fa-file-pdf-o\" aria-hidden=\"true\"><\/i> <a href=\"https:\/\/pf.annen.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/nzz_20020425_s16-1.pdf\">NZZ 24. April, Seite 36<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(NZZ \u2013 REFLEXE &#8211; Dienstag, 24. April 2018, Seite 36) Debatte um Zuwanderung Gerald Hosp \u00b7 Warum ist die Schweizer Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Personenfreiz\u00fcgigkeit zwischen den Schweizer Kantonen, w\u00e4hrend die Personenfreiz\u00fcgigkeit innerhalb der EU (und zwischen der Schweiz und der EU) umstritten ist? 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